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Schlafapnoe und Schnarchen

Eine Krankheit, die oft unerkannt bleibt.

Unser Alltag stellt uns täglich vor zahlreiche Herausforderungen: Alltag, Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen, ist nicht immer einfach. Umso wichtiger ist es, dass Du genug Energie und Kraft zur Verfügung hast, um all Deine Aufgaben zu meistern.

Eine Schlafapnoe kann jedoch Deine Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Über kurz oder lang können schwerwiegende Erkrankungen entstehen.

Der Sekundenschlaf, häufig ein Symptom von Schlafapnoe, kann besonders im Verkehr verheerende Folgen haben.

Aber Du bist nicht allein: laut neuester Studie* sind weltweit mehr als 936 Millionen Menschen betroffen. Viele sehen keinen anderen Ausweg, als eine CPAP-Maske zu verwenden oder sich einer Operation zu unterziehen. Dabei gibt es schonendere Wege, um eine Schlafapnoe zu behandeln.

*ResMed 2018/ “Global Prevalence of Obstructive Sleep Apnea (OSA)”

Was im Körper passiert

Eine Schlafapnoe ist eine ernst zu nehmende Erkrankung. Sie macht sich durch unregelmässiges Schnarchen und nächtliche Atemaussetzer bemerkbar.

Während Du schläfst, erschlafft Deine Rachenmuskulatur so stark, dass Deine oberen Atemwege zusammenfallen. Die Folge: Deine Atmung setzt aus. Dies kann von wenigen Sekunden bis zu einer Minute dauern.

Dein Gehirn registriert, dass nicht genug Sauerstoff im Körper vorhanden ist und schlägt Alarm - Du wachst auf, ohne es zu merken. Je nach Ausprägung kann es mehrere 100-mal in der Nacht zu Atemaussetzern kommen.

Unbehandelt kann eine Schlafapnoe zu schwerwiegenden Erkrankungen führen.

Symptome und Folgen

Eine Schlafapnoe beginnt in der Regel schleichend. Die ersten Symptome sind oft unspezifisch. Manchmal kann als Vorstufe ein starkes Schnarchen auftreten.

Erste Anzeichen können sein
  • Kopfschmerzen
  • Konzentrationsstörungen
  • Chronische Tagesmüdigkeit
  • Sekundenschlaf, z.B. beim Autofahren
Langfristige Folgen reichen bis hin zu
  • Herzkreislauf-Erkrankungen/Infarkt
  • Schlaganfall
  • Typ-2-Diabetes
  • Depressionen
  • Potenzstörungen

Jeder 2. Erwachsene ist betroffen.

Regelmässiges Schnarchen kann Deine Schlafqualität erheblich beeinträchtigen. Laut Studien leidet jeder 2. Erwachsen darunter. Häufiger sind Männer davon betroffen.

Wer schnarcht, kriegt davon erst einmal nichts mit. Meistens ist es der Partner, der zuerst unter dem geräuschvollen, nächtlichen Atmen leidet.

Was sind die Ursachen?

Schnarchen wird durch verschiedene Faktoren beeinflusst. Folgende Ursachen sind möglich:

  • Nasenverengung

  • Fehlstellung des Kiefers

  • Übergewicht

  • Alkohol, Medikamente oder Drogen

  • Erschöpfung

  • Stress

Gut zu wissen: Schnarchen kann eine Vorstufe von Schlafapnoe sein. Wende Dich bitte an Deinen Arzt, falls Du eines oder mehrere der oben genannten Symptome hast.

Wie wahrscheinlich ist es, dass Du in nachfolgenden Situationen einnickst?

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